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Ich lebe #27

 

Ich lebe. Und mir geht es glaub ich ganz gut. Das mit dem Gefühl ausdrücken ist immer noch so eine Sache, die ich lernen muss und auch sollte. Ich teame einen Kurs für Jugendleiter, in welchem sie viel über sich und über das leiten von Gruppen lernen. Für mich ist das ein heider Stress. Erwartet habe ich ja, das ich die Auswirkungen des Stesses auf mich spüren werde aber so stark ich war überfordert. Beim Essen hab ich Panikattaken bekommen, ich hatte Ausschlag am ganzen Körper und habe unter so starken Bauchkrämpfen gelittten, dass ich mich übergeben musste. meine Vermutung ist, dass dies alles dem Stress zu verdanken ist.

Aber ich habe die ganze Woche durchgestanden und das erfolgreich. Ich habe das Gefühl den Jugendlichen etwas mitgeben zu können. Und genau das, ist dass was wir erreichen wollen. 

Die KjG und die Menschen darin, sind grad alles was in meinem Leben wirklich bestand hat. Hier kann ich alle Gefühle ausleben und erfahren. Wenn ich überlege was für unglaublich gute Freunde ich hier kennengelernt habe und dass ich sie nicht kennengelernt hätte, wenn ich nicht in diesen Verband eingetreten wäre, das macht mich sentimental.

Mit meinen Depressionen komme ich ganz gut klar. Ein guter Freund von mir ist noch ganz am Anfang seiner Depressionen und ich helfe ihm so ein bisschen, so weit wir mir das halt möglich ist. Es tut gut, weil ich so auch immer wieder mehr über mich lerne und wie ich mir selbst helfen könnte.

Was allerdings neu zu meiner Krankheitsliste dazugekommen ist, ist das Hypernventilationssyndrom. Das heißt in mein Kopf sagt mir ich bekommezu wenig Luft, weswegen ich mein Körper bzw. ich dann ganz schnell atme um Luft zu bekommen, was völliger Schwachsinn ist. Es ist ein Teufelskreis.
Es tritt teilweise zufällig auf, aber die meiste Zeit jedoch gibt es einen Auslöser dafür, welcher ganz verschieden sein kann. Mir diesem Syndrom muss ich noch lernen umzugehen. Ein guter Freund von mir ist Krankenpfleger und war bei meiner ersten Hyperventilation dabei und wenn er dabei ist, weiß ich das ich gut aufgehoben bin. Wenn ich hyperventiliere und nicht aufhöre schnell zu atmen fange ich nach einiger Zeit an zu krampfen was teilwise echt schmerzhaft sein, und im schlimmsten Fall (welchen ich glücklicherweise noch nicht erlebt hab) falle ich in Ohnmacht. Vom Arzt habe ich Lorazepam bekommen. Das ist ein starkes Beruhigungsmittel wodurch meine Atmung sich verlangsamt und ich müde werde. Jedoch will ich diese Beruhigungsmittel nicht unbedingt nehmen, weil sie eine Suchgefahr haben, und das ist das letzte was ich auch noch brauchen kann.

Ich bin voller Vorfreude auf Weihnachten, das macht mich im Moment glücklich.

25.11.15 18:19
 
Letzte Einträge: Teach me #21, Whole life stuck in a labyrinth #22, Life is a Rollercoaster #24, Unsere tiefste Angst #25, Unter Menschen, und doch allein #26


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